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Unsere Potentialanalyse im BFZ

Ein Bericht von Daniel Simon und Milena Dörner, Klasse 7b

Wir waren vom 18. bis zum 19. April im BFZ in der Mergentheimer Str. 180. Bei der Potenzial-Analyse sind verschiedene Aufgaben zu lösen, bei denen wir zeigen konnten, was für ein Potenzial wir haben (also welche Fähigkeiten in uns stecken). Dazu gab es mehrere Beobachter, die aufzeichneten, wie gut wir als Gruppe oder alleine arbeiten konnten.

Tag 1:

Bei der ersten Aufgabe mussten wir als Team eine Brücke bauen mit den Materialien Papier, Pappe, Schnur, Tesa-Film, Holzspießchen und einer Schere. Das Bauwerk sollte ungefähr 500 Gramm Gewicht aushalten und transportabel sein. Christina und ich hatten die Idee, Säulen aus Papier zu rollen, Milena die Idee den oberen Teil aus Pappe zu bauen, darunter noch die Holzspießchen daran zu kleben, damit sie stabiler wird. Vica hat uns den Tesa-Film geschnitten und uns Tipps gegeben, wie wir es noch besser machen können.

Übung 2 war eine Vorstellungsübung, die eine Gruppenarbeit und eine Einzelarbeit war. Als erstes war da eine kleine Geschichte, in die wir uns hineinversetzen sollten, sie hieß „Überleben in der Wüste“. In der Geschichte ging es darum, dass wir mit unserer Gruppe in einem Flugzeug saßen, und dieses Flugzeug über einer Wüste abstürzte. Wir waren mitten in der Wüste gelandet, und das nächste Dorf war 100 km entfernt. Gemeinsam sollten wir nun überlegen, ob wir bei dem Wrack bleiben sollten, oder uns auf den Weg zu dem Dorf machen sollten. Unsere Gruppe entschied sich zu gehen. Nach dem Absturz hatten wir noch 15 Dinge, die heil geblieben waren, z.B. eine Sonnenbrille, eine Pistole, Salztabletten, Wasser, Whiskey, ein Buch über essbare Wüstentiere usw. Bei diesen 15 Dingen musste jede/r für sich entscheiden, was das wichtigste und was das unwichtigste für das Überleben war, von 1 (brauchbar) bis 15 (überflüssig). Das haben anschließend in der Gruppe diskutiert und zusammen noch mal eine zweite Lösung gefunden, das war dann unsere Gruppenlösung. Unser Beobachter hat uns dazu die Musterlösung vorgestellt, die wir auf einem Blatt eingetragen haben. Er hat mit uns zusammen die ganze Übung besprochen. Sie diente uns zu lernen, wie man sich mit Problemen auseinandersetzt und wie man in der Gruppe kommuniziert und diskutiert, um so einstimmig eine Lösung zu finden.

In der Übung 3 mussten wir einen Kreis mit dem Radius 25 cm und ein Quadrat mit einen Umfang 25 cm zeichnen. Nachdem jeder ein „T“ gezeichnet hatte, musste jeder für sich mit Draht so eine ähnliche Form wie diese „T“ biegen. Wir hatten als Abschluss noch eine Feedback-Runde, also was uns gefallen hat und was nicht.  

In einem letzten Gruppenspiel mit der ganzen Klasse versuchten wir Klötze aufeinander zu stapeln. Wie man auf dem Bild sehen kann, mussten sich alle J auf das gemeinsame Vorhaben konzentrieren, um mit dem Haken die Klötze zu fassen … wir haben 3 geschafft und durften nach Hause. Der erste Tag im BFZ war vorüber.

Tag 2:

Heute mussten wir zuerst eine Murmelbahn bauen, sie sollte 1,5 m lang und 20 cm hoch sein. Diese Übung war so ähnlich wie die Brücke vom ersten Tag. Samson und ich hatten die Idee ein Rohr zu basteln, und Vika hatte die Idee am Ende der Bahn ein Kästchen zu platzieren und mit einer Schnur zu befestigen. Damit es elegant aussah, hat Tereza das Rohr mit der übrigen Schnur umwickelt.

Übung 2 stellte eine Stresssituation dar. Man musste viele Dinge erledigen, zum Vorstellungsgespräch gehen, das Fahrrad reparieren, zu Friseur gehen, sein bestes Hemd bei der Reinigung abzuholen. Dazu sollte man einen Plan in der richtigen Reihenfolge aufstellen.

Übung 3 war eine Einzelarbeit: Origamifalten mit buntem Papier, nämlich eine Windmühle, einen Kranich und einen Schwan herzustellen. So konnte man sein Handgeschick testen.

Daniels Resümee: Ich habe über mich gelernt, dass ich besser in der Gruppe als alleine arbeiten kann. Ich habe über die anderen gelernt, dass wenn sie leise sind und es wollen, wir alles erledigen können. Die Potenzialanalyse war dazu gut, herauszufinden was unser eigenes Potenzial ist, also auch, was wir später beruflich machen wollen. Viele aus unserer Klasse wünschten sich, dass die Potenzialanalyse die ganze Woche dauern sollte …

 

Potenzialanalyse 2016

Im Rahmen der Berufsorientierung unterzogen sich die 7a und die 7g in der Woche vor den Osterferien diesem Verfahren, das von einem unserer Berufseinstiegsbegleiter, Herrn Sunbat, im BFZ in Heidingsfeld organisiert und durchgeführt wurde.

 

Die Potenzialanlyse (PA) soll Schülern, aber auch deren Lehrern und Eltern, einen ersten Aufschluss darüber geben, in welcher Weise sie für die unterschiedlichen Anforderungen der Berufswelt geeignet sind.

Jeder besitzt unterschiedliche Stärken, die ihm vielleicht bisher gar nicht bewusst waren. Aber für eine qualifizierte Berufswahl sollte man doch wissen, für welche der verschiedenen Anforderungen man besser und für welche man weniger geeignet ist.

 

In einem Beruf braucht man vielleicht mehr Geschicklichkeit, im anderen mehr technisches Verständnis, im dritten Kreativität, im vierten eine besondere Gabe im Umgang mit anderen Menschen oder eine große Verantwortungsbereitschaft.

Die PA bietet die Möglichkeit, über diese Fähigkeiten eine Standortbestimmung durchzuführen.

 

Dazu wurden die beiden Klassen je zwei Tage lang ins BFZ (= berufliches Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft) eingeladen um mit Frau Robert und ihrem Team eine Reihe von Aufgaben im Team oder in Alleinarbeit zu bewältigen. Frau Robert fächerte eingangs verschiedene Kompetenzbereiche auf, die zum Potential eines Menschen gehören, z.B.

die Methodenkompetenz (Fähigkeit, Problemlösungen zu entwickeln),

die Sozialkompetenz (Fähigkeit, mit anderen im Team zusammenzuarbeiten) oder

die Reflexionskompetenz (Fähigkeit, das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen).

 

Dann ging´s an die Arbeit: Gruppen wurden eingeteilt, Aufgaben gestellt und Lösungen entwickelt, verworfen, verbessert, hinterfragt und am Ende präsentiert. (vgl. Fotos) Dabei schauten den Schülern geschulte Beobachter sehr genau über die Schulter, protokollierten ihr Verhalten allein oder in der Gruppe und besprachen alles zunächst im Team nach. Diese Protokolle werden nach der Auswertung die Grundlage für ein Einzelgespräch, in dem jeder noch einmal genau seine Potentiale erklärt bekommt.

 

Und auch die Lehrer und die Eltern dürfen sich auf diese Ergebnisse freuen, können sie doch allen Beteiligten sehr bei den Gesprächen über die künftige Berufsorientierung helfen.

 

G. Leitner

Schwerpunkt Berufsorientierung

Neuer Link zu Ausbildungsplätzen in der Nähe

Über folgenden Link findest du eine neue Suchmaschine, die freie Ausbildungsstellen in der Nähe ermitteln kann:

 

"Fit für die Ausbildung".

  

Bitte kopiere den Link und füge ihn oben in die Adressleiste ein:

 

http://www2.aubi-plus.de/extern/?ID=1844


Berufsfindungstag 10. Februar 2015

Wie in jedem Jahr fand auch in diesem der Berufsinformationstag statt. Der Elternbeirat organisierte namhafte Firmen aus dem engeren Umfeld hierfür. Mit dabei waren:

 

Firma Igersheim (Dachdecker)

Firma Sprintis Schenk (Gruß- und Außenhandelskaufmann)

Firma Mittenzwey (Maler)

Firma Uhl (Metallbauer/Konstruktionstechnik)

Firma Edeka (Fachverkäufer Lebensmittel)

Stadt Würzburg (Abwassertechnik)

Schreinerei Sponsel (Schreiner)

Restaurant Schützenhof (Hotelfachmann/Koch)

Müller Bäck (Bäckereifachverkäufer/Bäcker)

 

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an den fleißigen Elternbeirat und die Vertreter/innen der Firmen!

Praktika und Ausbildungsplätze über die Handwerkskammer Unterfranken

Handwerksberufe sind modern, innovativ und vielfältig. Ein Praktikum bietet die Möglichkeit, Stärken und Schwächen auszuloten und einen Beruf intensiv kennenzulernen.

Hier ist der Link zu freien Praktikumsstellen und Ausbildungsstellen bei Handwerksbetrieben vor Ort:

 

Praktikumsbörse/Lehrstellenbörse der HWK

Podiumsveranstaltung "Von der Schulbank in den Beruf"

Podium mit Moderator Gintschel, ehemaligen Schülern und Vertretern von Arbeitsagentur und Handwerk

Mittwoch, 23.10.2013

 

Unter dem Titel "Von der Schulbank in den Beruf" fand eine eindrucksvolle Veranstaltung in unserer Aula statt. Die Schule hatt in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Unterfranken und der Bundesagentur für Arbeit eingeladen.

Die Podiumsdiskussion war hochkarätig und vielfältig besetzt mit Herrn Hain (Vorsitzender Arb.Ag. Würzburg), Herrn Weth (Geschäftsführer HWK Unterfranken) und Herrn Sponsel (Obermeister Schreinerinnung Würzburg). Dazu kamen ehemalige Schüler der MSH, die heute im Beruf ihre Frau/ihren Mann stehen und ihre Erfahrungen einbrachten: 

Anna Anderst, Azubine Bäckereifachverkäuferin, Wilken Dörr, Steinmetz und Markus Spehnkuch, Meister und  Metallbautechniker. Konrektor Gintschel leitete die Diskussion und moderierte die Fragen der zahlreich gekommenen Schüler, Eltern und Lehrer.

 

Gefragt wurde z.B. nach dem Weg zum richtigen Ausbildungsplatz und, ob das Handwerk wirklich einen "Goldenen Boden" hat. Die Experten antworteten kompetent und beschrieben eindringlich die Situation. Beispielsweise betonten Herr Weth und Herr Sponsel den Wert von Praktika, über die der Einstieg in den Beruf gelingen könne.

 

Einig waren sich die Beteiligten darüber, dass das Handwerk nach wie vor einer wichtigsten und auch zukunftsträchtigsten Gewerbszweige ist, auch wenn unsere Gesellschaft das nicht immer anerkennt. Die ehemaligen Schüler bestätigten dies aus ihren Erfahrungen.

Bereichert wurde Abend durch Kurzreferate von Schülern der Klasse 9g, die ihre Praktikumsarbeiten vorstellten.

 

Abschließend gab es natürlich die Möglichkeit zur Stärkung und gemeinsamem Gespräch. Die Häppchen und das Ambiente dafür hatte die Gruppe "Soziales" der Klasse M10b unter Leitung ihrer Lehrerin, Frau Hubert, vorbereitet.

 

G. Leitner